Jeong, Han und Heung – Ein Magazin über geteilte soziale Emotionen der koreanischen Identität

Helena Bobovnikov 2026

„Die koreanische Kultur des Essens, Trinkens, Singens und Tanzens lässt sich als Kultur des Jeong
zusammenfassen, in der Heung und Han kreativ miteinander interagieren und sich gegenseitig ergänzen.“ (E. Y. J. Chung, J. S. Oh)
Jeong – ein tiefes Verbundenheitsgefühl, Han – ein Gefühl zwischen Wut und Trauer über unlösbares Leid, und Heung – eine losgelöste pure Freude, definieren wichtige Merkmale der koreanischen Kultur und kollektiven Identität.
Die drei Emotionen sind miteinander verwoben, bedingen sich gegenseitig und erscheinen in vielen Facetten.
Mit diesem Magazin möchte ich diese Facetten inhaltlich anstupsen und gestalterisch da greifbar machen, wo Worte an ihre Grenzen stoßen. Statt als starre Definition soll es eher als Sammlung persönlicher Eindrücke und Interpretationen, als auch als Plattform koreanischer Stimmen über die Thematik verstanden werden. Inspiriert durch alte koreanische Bücher verbindet das Printmedium Inhalt und Gestaltung, alt und neu, Tradition und Moderne. Auch bereits Koreainteressierten möchte ich anhand von Texten, Interviews, Fotografie,
Illustration, Typografie und Materialität einen Einblick in ein Thema gewähren, das selbst für sie neu oder unbekannter sein könnte.

Bachelorarbeit

Betreuer*in: Jacqueline Hen, Klaus Eckert

Kategorien: Printmedien

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